„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

 

Friedrich Schiller

Bobath-Therapie

„Die spielen ja nur …“ – als Bobath-Therapeutin höre ich diesen Satz am häufigsten. Spielen ist die „Sprache“ des Kindes. Und es ist die „Sprache“, mit der ich dem Kind als Bobath-Therapeutin begegnen kann. Im Spiel lernen die Kinder, ihre Umwelt zu begreifen und erfahren dabei auch ihren eigenen Körper. Durch die therapeutische Hilfestellung und Bewegungserleichterung, der Fazilitation, entdecken die Kinder ihre eigenen Möglichkeiten und können so die unter Umständen vorübergehenden Begrenzungen im Alltag überwinden. Erst eine emotional positive Verknüpfung durch das Spiel mit und in der Bobath-Therapie und ein sicherer therapeutischer Rahmen sorgen für eine Erweiterung der kindlichen sensomotorischen Explorationsfähigkeit.

Förderung der motorischen Entwicklung

Da das Bobath-Konzept ein Alltagskonzept ist, umfasst die Bobath-Therapie auch das tägliche Handling, das heißt Fördern der motorischen Entwicklung durch Anpassen der Tätigkeiten wie Wickeln, Füttern, Bewegen und Tragen durch die Eltern. Auch bei der Befundaufnahme wird das Spiel als Möglichkeit des Zustandes der geistigen, psychischen und sozialen Entwicklung gesehen. Das Beobachten und Einordnen der individuellen sensomotorischen Entwicklung ,auf Basis der eventuellen Grunderkrankung des Kindes, ergeben die therapeutische Zielsetzung in gemeinsamer Abstimmung mit den Eltern.

Therapie

Integrative Baby-Therapie

Was bringst du mit, was möchtest du uns erzählen? eröffnet den Raum für die Mitteilungen der Babys. Im Gesichtsausdruck, in den Gesten, der Körperhaltung , der Bewegung und im Weinen des Babys spiegeln sich pränatale oder frühkindliche belastende Erfahrungen.

Die integrative Babytherapie hilft uns unsere Feinfühligkeit zu entdecken, den  „Geschichten“ der Babys zuzuhören und anzuerkennen. Die mitfühlende Resonanz der Eltern führt zu einer berührenden Verbindung und zu einem tieferen Kontakt zum Baby.

Krisenintervention und Hilfe bei SchreiBabys/Schreiambulanz

Es gibt so viele Gründe für Fütter- und Schlafstörungen, für unendliche Schreistunden, die zu Bindungsstress führen und das Familiensystem an den Rand der Erschöpfung bringen.  Bin ich eine gute Mutter/ein guter Vater? Was mache ich falsch? Bin ich schuld? Sind Gedanken, die uns immer weiter von den doch so ersehnten gemeinsamen schönen und intensiven Stunden mit unseren Babys entfernen.

In einem sicheren Rahmen auf Basis der bindungsorientierten Körperpsychotherapie werden die Eltern dabei unterstützt Sicherheit zu gewinnen,  um Schritt für Schritt eine tragfähige Bindung zum Säugling wieder aufzubauen und das gemeinsam Erlebte zu integrieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Krisenintervention

Biodynamische Craniosacraltherapie

Die Biodynamische CranioSacraltherapie hat ihre Wurzeln in der osteopathischen Medizin.

Als CranioSacral-Therapeutin erspüre ich das langsame, stetige Bewegen von Flüssigkeiten zwischen Schädel und Kreuzbein. Alle Strukturen im Körper- Knochen, Organe, Blutgefäße, Bindegewebe, das Nerven- und Lymphsystem- sind über diese Flüssigkeiten miteinander verbunden und werden von diesen Bewegungen beeinflußt. Dieser feine, unwillkürliche Rhythmus fühlt sich an , wie die Gezeitenbewegung von Ebbe und Flut (Tides), oder wie ein subtiles inneres Atmen. In der biodynamischen CranioSacraltherapie „Primäre Respiration genannt“. Die Bewegungen dieser Tides- das Potential der Lebenskraft im Menschen- und die Stille , werden als Ressource für die Wiederherstellung der im Mensch innewohnenden Gesundheit genutzt.

In Verbindung mit sanfter Berührung,  Achtsamkeit, Respekt und raumgebender Präsenz, wirkt so die biodynamische CranioSacraltherapie auf struktureller, emotionaler und psychischer Ebene.

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